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Schüler machen Honig (HNA Juli 2010)

Die Waben aus dem Bienenvolk nehmen, dann entdeckeln und ausschleudern und den gewonnen Honig zum Schluss in Gläser abfüllen, das lernten Schüler gestern an der Johannisberg-Schule in Witzenhausen unter Anleitung von Imkervereinsvorsitzendem Danny Jöckel. „Biene und Co“, war einer von 13 Workshops beim Gesundheitstag gestern an der Johannisberg-Schule in Witzenhausen für 250 Fünft– und Sechsklässler. Unser Bild zeigt Johanna Gedeck aus Klasse 6d beim Entdeckeln.
(sff) Foto: Forbert

Ergebnisse der Landesoffenen Honigprämierung 2009 (http://www.hessische-imker.de)



Anlässlich des 1. Hessischen Honigtages wurden 71 Imker mit einer begehrten Auszeichnung des Landesverbandes Hessischer Imker e.V. (LHI) für Ihren qualitativ hochwertigen Honig geehrt.

Es waren circa 7000 hessische Imker und Imkerinnen  aus 168 Ortsvereinen aufgerufen worden, an der landesoffenen Honigprämierung teilzunehmen und Ihre Honiglose einzureichen. 

Honigprämierungen tragen dazu bei, den hohen Qualitätsstandard unseres hessischen Honigs aufzuzeigen und zu erhalten. Die eingereichten Honige werden nach den Kriterien des Deutschen Imkerbundes bewertet. Alle Honige werden chemisch-physikalisch. auf Wassergehalt, Enzymaktivität (Invertase-Aktivität, falls erforderlich auch HMF-Gehalt, Rückstände (Varroabekämpfungsmittel und ausgewählte Pflanzenschutzmittel) analysiert. Die Teilnahme an der Honigprämierung war daher auch eine sehr preisgünstige Möglichkeit den Honig im Labor untersuchen zu lassen.

Für die Honigprämierung beim LHI mussten durch den Teilnehmer je drei 500g Gläser als Probe einer Honigcharge eingereicht werden. Diese Gläser mussten durch einen neutralen Gewährverschluss des Deutschen Imkerbundes versehen sein. Neben oben genannter chemisch-physikalischen Beschaffenheit, wurde ebenso auf Aufmachung, Konsistenz, Geruch und Geschmack des Honigs geschaut. In den 5 geprüften Kategorien mussten in jeder mindestens 3 von 5 maximal zu erreichenden Punkte erzielt werden. 
Die Prämierung wurde von einer Kommission unter der Leitung von Diana Weckeiser (Honigobfrau des LHI) und Volker Dietz (Stellv. Honigobmann des LHI) durchgeführt.

 

Insgesamt wurden für die eingereichten Proben 91 Preise vergeben:

37 mal Goldauszeichnung 

2 Auszeichnung gingen u.a. an folgende zwei, unserem Imkerverein Witzenhausen e.V. angeschlossene, Imker

 
                   Danny Jöckel
                   Andrea Imhäuser


45 mal Silberauszeichnung

1 Auszeichnung davon erhielt  u.a. folgender, dem Imkerverein Witzenhausen e.V. angeschlossene, Imker

                               Stefan Vollmer

9 mal Bronzeauszeichnung
 

„(….)Der 1. Vorsitzende des Landesverbandes Hessischer Imker e.V., Walter Leukel, konnte sich über das gute Ergebnis der Prämierung freuen. Die Zahlen zeigen, dass die Prämierung von den Imkerinnen und Imkern gerne angenommen wird. Sie haben erkannt, dass in einem immer undurchsichtiger werdenden Markt solche Zeichen von neutraler Stelle eine wichtige Rolle für den Verbraucher spielen. Daneben ist eine Prämierung immer wieder auch ein Ansporn, bei der täglichen Arbeit noch ein wenig mehr auf sorgfältige Verarbeitung und hohe Produktqualität zu achten. Leukel erklärte hierzu: "Die hessischen Imkerinnen und Imker produzieren Honige von hoher Qualität. Die Verbraucher treffen eine gute Wahl, wenn sie Honig im Imker-Honigglas des Deutschen Imkerverbundes bei einem hessischen Imker kaufen."- "Wer dann noch auf die Preismünze auf dem Glas achtet, kann sich einer wahrlich ausgezeichneten Qualität sicher sein", ergänzte Obfrau Diana Weckeiser.

 

 

Der Landesverband Hessischer Imker e.V. vertritt 7.000 Imker in 168 Vereinen. Diese betreuen knapp 50.000 Bienenvölker, die über alle Regionen in Hessen verteilt sind. Sie liefern jährlich etwa 1.500 Tonnen Honig mit einem durchschnittlichen Marktwert in Höhe von zwölf Millionen Euro.“ (Zitat Pressemitteilung 8. November 2009 Landesverband Hessischer Imker e.V. (LHI), Kirchhain)